Katholische Erwachsenenbildung
Rheinland-Pfalz
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Unser Leitbild

Die KEB ist der Zusammenschluss aller Einrichtungen der Erwachsenenbildung in katholischer Trägerschaft im Land Rheinland-Pfalz mit dem Zweck die Erwachsenenbildung zu fördern, zu gestalten und weiterzuentwickeln.

Die KEB ist eine gemäß rheinland-pfälzischem Weiterbildungsgesetz (WBG) staatlich anerkannte Landesorganisation. Sie umfasst die fünf im Gebiet des Bundeslandes Rheinland-Pfalz gelegenen katholischen Diözesen (Köln, Limburg, Mainz, Speyer, Trier) und gewährleistet die institutionelle Voraussetzung für die Förderung der Erwachsenenbildung im katholischen Bereich aus Zuschussmitteln nach dem Weiterbildungsgesetz. Katholische Veranstalter können an der Förderung partizipieren, sofern sie der KEB angeschlossen sind. Dies geschieht mittelbar durch die regionalen Strukturen im Bereich der einzelnen Diözesen, die die örtlichen Bildungswerke bzw. die örtliche Erwachsenenbildung, die Pfarrgemeinde oder ein Verband und sonstige katholische Veranstalter in ihrem Gebiet zusammenfassen.

Wir orientieren uns in unserem Engagement an den Lebenswelten und den Bedürfnissen von Frauen und Männern. In unseren Zielen, Inhalten und Methoden richten wir uns vor allem an der Katholische Soziallehre bzw. der christlichen Sozialethik aus. Personalität, Subsidiarität, Solidarität und Gemeinwohl sind nicht nur Lernziele, sondern auch Leitlinien des Miteinanders, der Kooperation, wie der Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden im gemeinsamen Lernprozess.

Unser Engagement hat vor dem Hintergrund des christlichen Glaubens und christlichen Menschenbildes zum Ziel, einen Beitrag zu einem personal verantworteten Glaubens-, Lebens- und Gesellschaftsverständnis eines mündigen Menschen zu leisten. Ziel ist ganzheitliche, integrierte und werteorientierte Bildung. Unser Interesse geht über das bloße Funktionieren des Menschen hinaus und führt zu einer neuen Qualität der Gestaltung des persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Lebens.

Wir begründen unsere Arbeit auch mit dem Grundrecht der freien Entfaltung der/des Einzelnen. Aus der grundsätzlichen Gleichheit Aller leiten wir das uneingeschränkte Recht der Menschen auf Bildung ab. Dies fordert den ungehinderten, lebenslangen Zugang zu Bildungsmöglichkeiten. Wir sind im subsidiären Verständnis bereit, öffentlich verantwortete Aufgaben nach dem Weiterbildungsgesetz zu übernehmen. Katholische Erwachsenenbildung ist offen für alle Männer und Frauen und umfasst grundsätzlich alle inhaltlichen Sachbereiche der Weiterbildung. Dabei sind die Lernfelder der allgemeinen (insbesondere der familiären, sozialen, kulturellen, religiösen und personenorientierten), der gesellschaftspolitischen und der beruflichen Erwachsenenbildung gleich bedeutsam und somit gleichberechtigt. Dieses umfassende Bildungsverständnis kommt durch die Integration der verschiedenen Lernfelder im Angebotsprofil der Einrichtungen zum tragen. Weiterhin fordert der Lebensweltbezug der Angebote die Integration innerhalb der Veranstaltungen. So können beispielsweise in Maßnahmen der beruflichen Bildung die Zusammenhänge und Wechselwirkungen mit den Lebensbereichen Familie und Freizeit oder auch die gesellschaftspolitische Dimension von Beruf und Arbeitswelt bewusst gemacht werden.

Wir beteiligen uns damit am Auftrag der Kirche insgesamt, 'Kirche in der Welt von heute“ („Gaudium et Spes“)zu sein und berücksichtigen in unseren Angeboten soziale und gesellschaftliche Krisen, Entwicklungen und Veränderungen, Orientierungslosigkeit und Zukunftsängste vieler Menschen.

Wir vertreten die gemeinsamen Interessen der Mitglieder und legen dabei Wert auf ihre Eigenständigkeit. Wir organisieren den Meinungs- und Erfahrungsaustausch der Mitglieder und legen dabei hohen Wert auf Transparenz und Beteiligung. Ziel des Austausches über Bildungspolitik, Projekte und die Situation in den Einrichtungen ist die Vernetzung und die Stärkung der einzelnen Mitglieder, deren Meinungs- und gemeinsame Willensbildung sowie die Weiterentwicklung der katholischen Erwachsenenbildung. Wir erarbeiten gemeinsame Grundlinien inhaltlicher, didaktischer und organisationsspezifischer und bildungspolitischer Art. Wir verstehen dabei unser Engagement als Dienstleistung für die Mitglieder.

Wir planen gemeinsame (Bildungs)-Projekte, gewährleisten die Durchführung und Auswertung. Wir tragen mit unserem Engagement zur Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit bei. Sie fördert soziales, politisches, kulturelles und interkulturelles Lernen und baut Bildungsdefizite ab. Wir wollen Menschen unabhängig von Geschlecht, Religionszugehörigkeit kulturellem oder sozialem Hintergrund ansprechen und neue, vertieft und ergänzt vorhandene Kenntnisse, Fertigkeiten, Verhaltensweisen und Qualifikationen vermitteln. Dialog- und Demokratiefähigkeit, Streitkultur und Pluralitätstoleranz sowie Handlungskompetenz gehören dabei zu unseren zentralen Zielsetzungen ebenso wie die Vermittlung von Orientierungs- und Partizipationswissen. Dabei beteiligen wir uns am Dialog und der Auseinandersetzung über Entwicklungen, Veränderungen, Probleme und Zukunftsfragen von Mensch und Gesellschaft heute und nehmen so unsere Mitverantwortung für eine humane Weiterentwicklung der Gesellschaft wahr.

Wir pflegen die Beziehungen zu anderen Trägern der Erwachsenenbildung auf Landes-, nationaler und internationaler Ebene und fördern den fachlichen und bildungspolitischen Austausch.

Wir akquirieren, verteilen und verwalten öffentliche Mittel für die Erwachsenenbildung. Wir kontrollieren die sach- und fachgerechten Verwendung der Mittel.

Wir stellen uns den Herausforderungen der Qualitätsentwicklung.

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