Katholische Erwachsenenbildung
Rheinland-Pfalz
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Das ABC der Weiterbildungsförderung in Rheinland-Pfalz

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Freizeit, gesellige Veranstaltung

Freizeitangebote, die überwiegend Erholungs- oder Unterhaltungscharakter haben, sind nicht bezuschussungsfähig. Dies schließt gesellige Veranstaltungen jeder Art ein (z. B. Gemeindefeste, Ausflüge, Bunte Abende u. ä.).

Natürlich bedeutet das nicht, dass Erwachsenenbildungsveranstaltungen nur als trockener Unterricht vorzustellen sind. Bildungsveranstaltungen können durchaus erholende Elemente beinhalten, wenn im Programm ein übergeordnetes Lernziel deutlich ist und die erholenden und geselligen Elemente zeitlich nicht überwiegen.

Förderungsfähig sind dann nur die Bildungsphasen, nicht die gesamte
Veranstaltungsdauer.

Familien-, Senioren-, Gemeindefreizeiten o. ä. sind dann als Bildungsfreizeiten
förderungsfähig, wenn das –> Organisierte Lernen gegenüber den erholenden oder geselligen Anteilen überwiegt. Bei mehr als acht Unterrichtsstunden gilt die Maßnahme als längerfristige Veranstaltung, bei weniger als acht Unterrichtsstunden als Einzelveranstaltung.

Es werden ausschließlich die bildungsrelevanten Zeiten angerechnet. Wenn der Bildungsanteil an der Veranstaltung weniger als sechs Unterrichtsstunden am Tag umfasst, muss die Bildungsarbeit mit einem Ablaufplan dokumentiert werden; eine –> Teilnahmeliste ist erforderlich.

Die Förderung als –> Studienfahrt setzt ein Programm von durchschnittlich sechs Unterrichtsstunden pro Tag voraus. Auch hier ist die –> Veröffentlichung bereits entscheidend: Bei den Angeboten mit Freizeitanteilen muss der Charakter als Bildungsmaßnahme durch Angabe der Themenschwerpunkte bzw. der sonstigen Lernangebote deutlich erkennbar sein.

Eine Bildungsfreizeit sollte durch einen ausführlichen Prospekt ausgeschrieben worden sein, der auch das Bildungsprogramm anzeigt. Es empfiehlt sich, den Ablaufplan dem Veranstaltungsnachweis beizulegen.

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