Katholische Erwachsenenbildung
Rheinland-Pfalz
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Das ABC der Weiterbildungsförderung in Rheinland-Pfalz

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Inklusion von Menschen mit Behinderung

In Rheinland-Pfalz leben zurzeit etwa 410.000 Menschen mit einer Schwerbehinderung. Diese Tendenz ist aufgrund des demographischen Wandels steigend.

Menschen mit Behinderung sind mit vielen Barrieren in ihrem Alltag konfrontiert, auch bezogen auf den persönlichen Bildungs- und Lernprozess. Auch wenn es einige Einrichtungen gibt, die sich dem Thema schon etwas länger und intensiver widmen, so kann von einer inklusiven flächendeckenden Angebot innerhalb der Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz noch keine Rede sein. So dass es auch für die Katholische Erwachsenenbildung gilt, die positiven Ansätze, die es regional oder in einigen Einrichtungen gibt, sowie die Zielgruppen, die bislang vorrangig angesprochen wurden, auszuweiten.

Das Konzept der Inklusion geht davon aus, dass jeder Mensch das Recht hat, ein aktives und selbstbestimmtes Mitglied einer heterogenen Gesellschaft zu sein. Dabei setzt der inklusive Ansatz eine in sich heterogene Gesellschaft voraus. Inklusion kann daher auch nicht nur in Bezug auf Menschen mit Behinderung gedacht werden.

Die Gesellschaft gilt es in ihrer gesamten Vielfalt wahrzunehmen.
Daher ist es wichtig, …

… eine inklusive pädagogisch Praxis zu entwickeln: Lernarrangements für die Vielfalt konzipieren und umsetzen. Das bedeutet z.B. die Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen als Teilnehmer/innen regulärer Kurse.

… inklusive Kulturen zu schaffen: Inklusive Werte in der Institution verankern; Implementierung einer inklusiven Leitbildkultur in den Einrichtungen.

… inklusive Strukturen zu etablieren: d. h. die eigene Organisation und die vorhandenen Strukturen so zu gestalten, dass sie Vielfalt widerspiegeln und fördern.

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