Katholische Erwachsenenbildung
Rheinland-Pfalz
Landesarbeitsgemeinschaft e.V.

Kontakt
Anfahrt
Sitemap
Impressum
Barrierefreiheit

Bookmark and Share

Wasser

Grundlagen

Das ABC der Weiterbildungsförderung in Rheinland-Pfalz

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Horizontale Linie

Studienreise, Studienfahrt

Studienfahrten sind – im Gegensatz zu Erholungs- oder Erlebnisreisen– eine anerkannte Form der Erwachsenenbildung.

Für die Anerkennungsfähigkeit muss gewährleistet werden, dass es sich um durchgängige Bildungsveranstaltungen mit entsprechendem Programm unter fachkundiger Leitung handelt. Das Programm muss durchschnittlich sechs Unterrichtsstunden pro Werktag ausweisen, wobei thematische Einheiten (z. B. Vorträge, Begegnungen) sowie qualifiziert geführte Besichtigungen mitgerechnet werden, nicht aber Reisezeiten, Pausen, Zeiten zur freien Verfügung oder zur ungeführten Besichtigung von Sehenswürdigkeiten.

An- und Abreisetag und überwiegende Reisetage während der Fahrt sowie Samstage, Sonntage, Feiertage können bei der Berechnung ausgenommen werden. Als zeitliche Obergrenze gelten vierzehn Tage.

Eine Studienreise wird dann als längerfristige Maßnahme mit internatsmäßiger Unterbringung abgerechnet, wenn der Anteil der Bildungsarbeit an der Veranstaltung im Durchschnitt mindestens 6 Unterrichtstunden pro Tag umfasst. Studienreisen mit einem Anteil der Bildungsarbeit von im Durchschnitt weniger als sechs Unterrichtsstunden
pro Tag werden als längerfristige Maßnahmen ohne internatsmäßige Unterbringung berechnet. Vor- und Nachbereitung der Studienreise werden als einzelne Tagesveranstaltungen anerkannt.

Wichtig ist ferner, dass bereits bei der Ausschreibung in der Veröffentlichung die Thematik und die Bildungsziele der Studienfahrt klar herausgestellt werden. Die bloße Angabe eines Ziellandes und der touristischen Stationen genügt keinesfalls (natürlich erst recht nicht die Ausschreibung als „Pfarrgemeindefreizeit“ o. ä.).

Auch wenn sich häufig das Detailprogramm erst bei weiterem Planungsverlauf nach der ersten Ausschreibung konkretisiert, darf keinesfalls der Studiencharakter erst bei einer nachträglichen Zusammenstellung von Programmpunkten „entstehen“: Das vor Beginn der Maßnahme fertiggestellte Programm mit den einzelnen Themeneinheiten muss dem Veranstaltungsnachweis beigefügt werden.
–> Freizeit, gesellige Veranstaltung

Zum Seitenanfang