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Qualifizierungsoffensive Migration und Integration

Die Arbeitsgemeinschaft der Caritasverbände Rheinland-Pfalz (AGCV), die Katholische Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz (KEB Rheinland-Pfalz) und die Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration Rheinland-Pfalz starten eine Qualifizierungsoffensive Migration und Integration!

Die Beteiligten wollen einen effizienten und nachhaltigen Beitrag zur Umsetzung des Landesintegrationskonzeptes in Rheinland-Pfalz leisten: Durch bedarfs- und prozessorientierte Personalentwicklungsmaßnahmen (im Sinne von kurz- und längerfristigen Fort- bzw. Weiterbildungsangeboten) sollen so perspektivisch auch die Grundlagen für organisationale Veränderungen und Entwicklungsmaßnahmen vorbereitet werden.

Davon ausgehend, dass sich die Ziele der Integrationspolitik des Bundes (siehe dazu die Festlegungen des Nationalen Integrationsplanes), des Landes Rheinland-Pfalz und unserer Organisationen nicht nur, aber speziell in der Verpflichtung zur Anregung und Förderung unterschiedlichster Prozesse der interkulturellen Öffnung innerhalb der eigenen Strukturen und darüber hinausgehend in Deckung befinden, soll mit der Qualifizierungsoffensive Migration und Integration in einem mehrjährigen Weiterbildungsprozess den handelnden Personen umfangreiches zusätzliches Fachwissen für diese komplexe Materie vermittelt werden. Dabei können beide Organisationen, AGCV und KEB, auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen.

Auch wenn somit im Bereich der interkulturellen Öffnung Initiativen und Maßnahmen bei einzelnen Verbänden bereits ergriffen wurden, so fehlt es bislang an rheinland-pfalzweiten Aktivitäten, die Fortbildungsbedarfe vor dem Hintergrund des Integrationskonzeptes der Landesregierung und des Konzeptes der Liga-Verbände systematisch aufgreifen. Über die Interkulturellen Öffnungsprozesse hinausgehend besteht Qualifizierungsbedarf insbesondere in den Bereichen Antidiskriminierungsarbeit, Konfliktarbeit und Mediation. Die Qualifizierungsoffensive Migration und Integration ist somit längerfristig und prozessorientiert an den jeweiligen Bedarfen ausgerichtet.

Das Angebot soll gleichermaßen langfristige (bis zu einem Jahr in aufbauenden Modulen) und kurzfristige (Tagesveranstaltungen) Maßnahmen umfassen: So können die unterschiedlichen thematischen Komplexitäten angemessen aufgegriffen und die jeweiligen zeitlichen Ressourcen und Fortbildungsanliegen berücksichtigt werden.

Im Rahmen des Projektes sind zwei langfristige modulare Angebote, eine Weiterbildung zur "Interkulturellen Prozessbegleitung" (pdf 280 kb) und eine Weiterbildung zur "Interkulturellen Mediation" (pdf 277 kb) vorgesehen.

Tagesveranstaltungen sollen zu aktuellen rechtlichen, soziologischen und fachspezifischen Fragestellungen, etwa dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) , der quantitativen Sinus Migranten-Milieu-Studie sowie zum Instrument der Sozialraumanalyse und weiteren Aspekten des Sozialraum- und Netzwerkmanagements angeboten werden. Nähere Beschreibungen zu drei Tagesseminaren sind in der Anlage beigefügt. Die weiteren Tagesveranstaltungen werden nach entsprechenden Rückmeldungen der Teilnehmenden bzw. Evaluierungen der durchgeführten Veranstaltungen, inhaltlichen Rückmeldungen des Zuschussgebers und aktuellen fachpolitischen Entwicklungen konzipiert.

 

Fördermöglichkeiten

Für die Maßnahmen im Rahmen der Qualifizierungsoffensive kann eine Bildungsprämie beantragt werden. Das heißt, ArbeitnehmerInnen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 Euro (Alleinstehende) bzw. 40.000 Euro (Zusammenveranlagte) nicht übersteigt, erhalten dafür einmal jährlich einen Gutschein im Wert von bis zu 154 € , ein eigener finanzieller Beitrag ist Voraussetzung. Für den Erhalt der Prämie ist eine Beratung notwendig. Eine Übersicht über die Beratungsstellen erhalten Sie hier:

http://www.bildungspraemie.info/de/170.php

Für die Weiterbildung kann auch der Quali-Scheck ( bis zu 500 € für rheinland-pfälzische ArbeitnehmerInnen ab 45 Jahre pro Jahr) eingelöst werden, ein eigener finanzieller Beitrag ist Voraussetzung. Mit dem QualiScheck fördert die rheinland-pfälzische Landesregierung die Teilnahme an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte, die 45 Jahre und älter sind. Gegenstand der Förderung sind Maßnahmen, die von zertifizierten Weiterbildungsanbietern angeboten werden, die der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit dienen und darauf abzielen, den Teilnehmenden Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit zu vermitteln. Gefördert werden Beschäftigte, Selbstständige und Freiberufler/-innen ab 45 Jahren, kleinere und mittlere Unternehmen in Rheinland-Pfalz sowie Berufsrückkehrer/-innen ab 45 Jahren mit mindestens einjähriger Berufsunterbrechung. Förderberechtigt sind sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz, die älter als 45 Jahre sind, noch nicht im Rentenbezug stehen und im Jahr der Antragstellung nicht an einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme im Rahmen dieses Förderprogramms teilgenommen haben, kleine und mittlere Unternehmen für ihre Beschäftigten über 45 Jahre, Selbstständige oder Freiberufler/-innen in den ersten fünf Jahren nach Aufnahme ihrer freiberuflichen Tätigkeit, sowie Berufsrückkehrer/-innen ab 45 Jahren mit mindestens einjähriger Berufsunterbrechung aufgrund von Kinderbetreuung bzw. Pflege eines Angehörigen 1. und 2. Grades und der Wegfall des Unterbrechungsgrundes mehr als ein Jahr zurückliegt.

Eine Kurzinformation zum Quali-Scheck erhalten Sie hier:
http://qualischeck.rlp.de/der-qualischeck/

Das Formular zur individuellen Beantragung des Quali-Schecks steht hier zum Download bereit.

Kosten für berufliche Fort- und Weiterbildungen können außerdem steuerlich geltend gemacht werden.

Für alle Veranstaltungen können Sie dieses Anmeldeformular nutzen.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zu Unterzeichnung des Rahmenvertrags
(pdf 133 kb).

Hier finden Sie die unterzeichnete Rahmenvereinbarung (pdf 333 kb).

Weitere Infos erhalten Sie unter:

Katholische Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz
Landesarbeitsgemeinschaft e.V.
Welschnonnengasse 2-4
55116 Mainz

Telefon +49.6131.231605
Telefax +49.6131.236792

ev@keb-rheinland-pfalz.de
www.keb.rheinland-pfalz.de